Azubi Alex von fantasyladen.de                                         
" Alles, was entsteht,  ist wert, daß es zugrunde geht. Drum besser wär's, daß nichts entstünde. So ist denn alles, was ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt, mein eigentliches Element! " Straft ihn Lügen, Streitmächte der Kreativität!

Exklusiv für und von unseren geschätzten Kunden entstand vergangenen Samstag
Kunst in Form von Gebäuderuinen:


Ingredenzien:

-Konstruktionsset
Heki7030
/7031

-Stahlseil 0,6mm
CM-TCS06


-Polystyren Styrodur Schneider
Jav_PFC1111


-Creartec Universal-Bastelleim (250ml)
Crea77957


-Streu, Gras und Modelliermasse nach Belieben
(z.B. unsere hauseigenen Statikstreus und Milliput)
 
-beliebiger Untergrund passender Größe
( z.B. Toru-Tech Geländebases)

-beliebiger Metallkleber



Ähnlich der Realität wird als Erstes etwas zerstört -  immerhin möchte man überzeugende Ruinengeländestücke fertigen. Daher wird die Styrodurplatte mit dem Schneider in die gewünschte Form geschnitten. Wichtig ist hierbei, die Schnittstellen möglichst wenig symetrisch anzuordnen bzw die Schnittflächen selbst uneben zu halten. Die gewünschten Formen der Mauerstücke sollte man sich vorher skizziert haben, damit sie ein schlüssiges Gesamtbild bieten.

Jedes Gebäude hat ein Fundament. Auch ein Zerstörtes. Daher wäre es unschön die vorbereiteten Mauersegmente direkt auf dem Geländebase befestigt würden. Entscheiden Sie daher nun, welche Ausmaße Ihr Gebäude haben soll. War es eventuell ein Tempel des Blut-und-Schleim Gottes der Scheibenwelt selbst?
Oder gar eine der größten Kathedralen des Reiches?
Je nach Größe des Gebäudes schneiden Sie nun ein Fundament aus Ihrer Styrodurplatte. Rechteckig ist hierbei eine gängige Form, jedoch sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wer weiß ob es nicht irgendwo in der Chaoswüste auch Gebäude mit Grundrissen in den Formen der großen und kleinen Halligen gibt...

Hier entsteht in Bälde: Ein Bild.
In Farbe - und bunt!
Auf was auch immer Ihr einst stolzes Gebäude zu thronen gewohnt war, der Untergrund wird nun von Trümmern und den Zeichen der Zeit verheer worden sein.

 Um also eine glaubwürdige Umgebung für unsere Ruine zu schaffen, sollte man die Geländebase um ca. 4 cm unter dem eigentlichen Gebäude hervorragen lassen. Dieser Rand kann nun nach Belieben mit Styrodurresten, pardon, Trümmern, Gips, Modelliermasse, Kleber und Streu oder was Ihr Bastlerherz auch immer schön finden mag versehen werden.

Ein paar Brandflecken im Gras? Wurde die Feste eventuell durch einen magischen Angriff verheert, sodass die Nachwirkungen noch immer in Form unnatürlich wirkender Fauna sichtbar sind? 




Wie auf den Bildern sichtbar, haben wir unsere Mauerabschnitten mit gotischen Fensterrahmen versehen, damit der Eindruck einer Kirche offensichtlicher wird. Hier kommt auch der Draht zum Einsatz: Zu Doppelkreuzen verklebt/verflochten sehen sie den Bleihalterungen für Kirchenfensterglas täuschend ähnlich. Diese Drahtkreuze lassen sich auch ohne Klebstoff einfach in das Styrodur hineinstecken. E voilà - Ein Fenster. Oder zumindest die trümmerhafte Erinnerung an ein solches.




Hat das Gebäude nun die gewünschte Form? Wir haben unseres auf ein recht hohes Podest-Fundament gesetzt, sodass Stufen erforderlich waren. Hierfür lassen sich einfach längliche Styrodurstreifen von unten nach oben in der Breite dünner werdend aufeinander kleben.

Zu guter Letzt will die Ruine noch ihren ganz "persönlichen" Touch bekommen...und wie könnte man diesen besser erreichen als mit einer detailverliebten Bemalung? Genau. Mit Bitz. Ob Chaossterne, Götzenbilder
 ( "Mork härscht hia!" ), Imperiale Adler, zerschlissene Banner oder zerstörte Möbel...es eignet sich nahezu alles um den ehemaligen Prachtbau zu verzieren.

Wenn Sie jetzt noch nicht genug haben, gibt es unzählige Möglichkeiten den Detailgehalt Ihres Gebäudes in die Höhe zu treiben. So eignet sich Styrodur hervorragend zum einritzen von Ziegelsteinsilhouetten, Bodenfliesen und allgemein von Mustern. Auch Säulen, Statuen und Skelette tragen zu einem ruinösen Ambiente bei.



Es folgt: Der Epilog. Ja, einen Arbeitsschritt gibt es noch. Bitz machen Ihr Geländestück zwar individuell, aber das bisher graugrünfarbene Werk verdient nach so viel Mühe einen letzten Schliff: Farbe. Grundieren Sie zunächst das gesamte Gebäude mit einem Grauton Ihrer Wahl. Empfehlenswert ist es jedoch, mit einem dunklen Ton zu beginnen um dann mit immer heller werdenden Tönen die einzelnen Gemäuerschichten trocken zu bürsten. Somit entsteht ein netter Steineffekt und man spart zugleich eine Menge Zeit.

Nun ist Ihr Gelände bereit, als besonders hübsches Missionsziel oder auch als profane Deckung in Gebrauch genommen zu werden. 

Ich bin ein Fehlendes-Bilder-Lama. Ob ich bald ersetzt werde?
 Die Hoffnung stirbt zuletzt...

                                                                                                                                                                                                                                             The Emperor provides!